Erreichbare Abtastraten bei Verwendung von DAQmx und DIAdem-DAC Primäre Software: DIAdemPrimäre Software Version: 8.10 Primäre Software festgelegte Version: N/A Sekundäre Software: Driver Software>>NI-DAQmx
Problem: Welche Abtastraten werden von DIAdem-DAC im Zusammenspiel mit dem NI-DAQmx-Treiber unterstützt? Lösung: Vom NI DAQmx-Treiber unterstützte Hardware kann in DIAdem-DAC wahlweise im Software-Takt oder im Hardware-Takt betrieben werden. Ausgenommen davon sind ungetaktete Digital-I/Os, welche nur im Software-Takt gemessen werden können. Ausgaben werden ebenfalls nur im Software-Takt unterstützt. Hardware-Takt ============ Im Modus Hardware-Takt wird der Takt nicht von DIAdem sondern von der eingesetzten Hardware erzeugt. Demzufolge sind nur solche Taktraten möglich, welche auch von der Hardware unterstützt werden. Die erreichbare Taktrate kann zusätzlich davon abhängen, welche Hardware und Hardwaremodule in einer Messung miteinander kombiniert werden. Dies ist z.B. bei NI compactDAQ der Fall, weil beim NI cDAQ alle verwendeten Erfassungsmodule mit einer gemeinsamen Taktrate betrieben werden. Wählt man eine nicht unterstützte Taktrate, erhält man einen Hinweis vom Treiber und eine Empfehlung, welche nächst höhere Taktrate möglich wäre. Software-Takt =========== Im Modus Software-Takt verwendet DIAdem den Multimedia-Timer des PCs zur Generierung des Taktes ("Windows-Timing"). Dieser Timer lässt sich auf 1 Millisekunde genau bis zu einer maximalen Taktrate von 1kHz einstellen. In Hz eingegebene Taktraten werden von DIAdem DAC mittels eines speziellen Algorithmus auf ganzzahlige Millisekunden umgerechnet. Die tatsächlich erreichte Taktrate kann deshalb von der in DIAdem-DAC im Taktblock eingegebenen Taktrate abweichen. Welche Abtastrate tatsächlich erreicht wurde, kann man nach der Messung in DIAdem-DAC über den Menüpunkt "Messen>>Messkern-Status" einsehen bzw. aus der Differenz der Zeitstempel im erzeugten Zeitkanal berechnen. Es folgt eine Auflistung von Taktraten mit ganzzahligen Herzwerten, welche exakt übernommen werden können:
Will man andere dazwischen liegende Taktraten erzielen, empfiehlt es sich, in DIAdem-DAC im Taktblock die Taktrate direkt in Millisekunden von 1 bis 1000 anzugeben. Dann erübrigt sich die Umrechnung und man erhält einen Zeitkanal mit Zeitstempeln ohne viele Nachkommastellen. Gibt man beispielsweise 3 Millisekunden an (entspricht 333,33...Hz), erhält man einen Zeitkanal in Schritten von 0,003 Sekunden. Ähnliche Links: Attachments:
Eintrag vom: 11/21/2006 Letzte Korrektur: 04/20/2007 Dokument ID: 43KCEDCR |
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